Stephanie123
Die 25 fleißigsten Beiträger
Stephanie123“s Profil mitbenutzen
 
Facebook Twitter
 
 
 
Stephanie123s Info
Stephanie123s Zahlen
 
  • 4,1
    Durchschnittliche Bewertung
  • 279
    „Hilfreich“-Bewertungen
  • 0
    Herausgestellte Testberichte
  • 10
    Bewertungs-Zähler
  • 1. Februar 2017
    Erste Bewertung
  • 16. Februar 2018
    Letzte Bewertung
 
 
Stephanie123's Testberichte
 
 Garmadons Vulkanversteck
Garmadons Vulkanversteck
Garmadons Vulkanversteck
 
Datum:16. Februar 2018
Kunden-Avatar
Alter :35-44 years old
Gesamtbewertung: 
5 / 5
5 / 5
Unerwartet groß(artig)es Set
Der Ninjago Film ist sicherlich – wie so vieles im Leben - Geschmackssache. Wer daran Gefallen gefunden hat, wird wahrscheinlich abseits der Mechs und Drachen bei den Spielsets verwundert gewesen sein, dass sie im Film oft anders dargestellt wurden, nur im Hintergrund / nur für Sekunden gezeigt wurden oder andere Funktionen hatten. So wurde im Set 70617 (Ultimativ ultimatives Tempel-Versteck) Verließe und Fallen eingebaut, von denen im Film nicht die Rede war. Dennoch oder gerade deshalb funktionierte es als unabhängiges Set so gut und hatte auch jenseits des Films seine Daseinsberechtigung.
Mit dem Vulkanversteck ist es ganz ähnlich. Zwar ist man mit den Forschungsabteilungen näher an der Filmvorlage, dennoch braucht man etwas Fantasie um die Filmwelt in diesem Set wieder zu erkennen. Einzig der Abschuss der Generäle greift ein größeres Element des Films auf. Wer jedoch nicht nur Szenen aus dem Film nachstellen möchte kriegt zum fairen Preis (im Angebot schon für gut 30Euro!) ein tolles Set, das gleich an vielen Stellen punkten kann:
1. Es ist unerwartet groß. Die Vulkanspitze mitgerechnet ist es vier Ebenen hoch, ansehnlich breit und durch seine gewinkelte Form hat es auch eine brauchbare Tiefe.
2. Die verwendeten Teile sind klasse für Legobauer, egal ob Ninjago oder City. Vier große, schwarze Schrägsteine (4144561), drei graue Gittersäulen (6186292) und sechs Gitter (oder Fachwerk) Wandelemente (6057479) in gelb sind Teile, die man eher selten erhält. Hinzu kommen noch einige große, transparente Elemente in blau und orange. In der Gesamtzahl von 521 Steinen sind also etliche Großteile zu finden und Vieles aus diesem Set lässt sich hervorragend in anderen Spielwelten nutzen oder zu einer Nicht-Vulkan-Umgebung umfunktionieren.
3. Alle Bereiche haben eine Funktion: Unten gibt es Platz für die Muschel und den Hai, über die Rückseite kann sich Zane anpirschen und durch das Zahnrad ein Mauerelement zu Fall bringen. In der Ebene darüber gibt es links und rechts zwei Forschungsplätze mit Computer bzw Blaupause zum Raketenbau sowie einem Kran. Noch eins höher hat Garmadon sein „Büro“ mit James Bond typischem Ausblick auf ein Aquarium. Zuoberst dann die Möglichkeit, die gescheiterten Generäle zu feuern.
4. Die meisten der fünf Figuren sind eher Ninjago (Movie) typisch. Die Generäle, Garmadon oder auch die Muschel lassen sich wahrscheinlich nicht so gut außerhalb von Ninjago nutzen (Es sei denn, man möchte mal die Geburt der Venus von Botticelli in Lego nachstellen). Der Bedruck der Figuren ist durchgehend aufwendig und detailliert. Figurentechnisches Highlight ist der Wissenschaftler mit seinem Batikhemd. Insgesamt eine gute, dem Set angemessene Auswahl. Dazu gibt´s noch ein Standard-Hai.
Bei dem Preis ist auch ein Aufkleberbogen mittlerer Größe verschmerzbar. Wenn man sich bei einem 200 Euro Star Wars UCS Set über die Aufkleberflut aufregt, ist das nachvollziehbar. Hier ist es jedoch ein fairer Kompromiss mit Blick auf den Preis. Und genau so sollte man auch über kleine Mankos (Beispiel Konstruktion des Greifarms oder die fast nicht vorhandenen Funktion des kleinen Krans an der linken Laborplattform) etwas großzügig hinweggucken. Denn auch wenn das Set eine stattliche Größe hat, ist es eben nicht im 80-100 Euro Segment, sondern deutlich darunter angesiedelt. Nach dem famosen Ninjago City Set (70620) und dem ebenfalls erfreulich bespielbaren Tempel-Versteck ein weiteres schönes Spielset aus der Ninjago Movie Reihe, das nicht nur Fans des Films glücklich macht.
Würde ich einem Freund empfehlen!
Land :Deutschland
Alter :35-44 years old
Geschlecht :Weiblich
Spielerfahrung (Optional)
5 / 5
5 / 5
Preis-Leistungs-Verhältnis (Optional)
5 / 5
5 / 5
Schwierigkeitsgrad der Herausforderung
Mittel
Mittel
Sehr Leicht
Sehr Anspruchsvoll
Würde ich einem Freund empfehlen!
+5Punkte
5von 5fanden diese Bewertung hilfreich.
 
 First Order AT-ST™
First Order AT-ST™
First Order AT-ST™
 
Datum:1. Januar 2018
Kunden-Avatar
Alter :35-44 years old
Gesamtbewertung: 
1 / 5
1 / 5
Verfehlt leider alles, was LEGO ausmacht
Das Set habe ich kurz vor Sylvester, also etwas vor dem offiziellen Verkaufsstart in 2018 erhalten. Anscheinend hatten es viele 2018er Sets nach Weihnachten schon in den Handel geschafft.
Gespannt war ich vor allem auf Captain Phasma. Die Figur weist tatsächlich einige subtile Änderungen zum Vorgänger aus 75013 aus., z.B. der "Augenausschnitt" am Helm. Im direkten Vergleich ist das recht leicht zu bemerken, fällt aber ohne die andere Figur kaum auf. Alle Änderungen sind jedoch eine Verbesserung. Schade. dass dann aber doch wieder ein schwarzer "Kopf" genutzt wurde. Phasma setzt in den Filmen ja nun auch mal den Helm ab und da wäre mir ein Gesicht lieber gewesen. Bei BB-8 habe ich keine Unterschiede gesehen, Finn ist als Figur langweilig (generische Uniform mit braunem Kopf, passend zur Filmszene), da man ihn nur daran als FINN erkenn kann, weil´s an der Packung steht. Bei Rose ist hingegen die Kombo aus Frisur und Cap gelungen und dient der Wiedererkennung.
Insgesamt sind 3 Figuren und ein (2-teliger) Roboter, den es schon ganz oft gab, für ein Set dieser Größenordnung recht mager. Wobei sich Größenordnung auf den Preis bezieht. Deutlich unter 400 Steine für 60€ ist ganz schön happig. Offenbar hat LEGO in jeder Welle mindestens ein Set, das preislich völlig aus der Rolle fällt und jedes Maß eines vertretbaren Preis-Leistungsverhältnisses sprengt.
Figuren, Preis und wieder mal zig Aufkleber sind aber gar nicht der Hauptkritikpunkt. Das Set selbst ist unglaublich schlecht. Wer den Film gesehen hat, weiß welche Szene dargestellt werden soll. Und dennoch gibt es keinen gescheiten Grund nur ein halbes AT-ST in den Karton zu werfen. Liebe Freunde von LEGO – Euer System lebt doch davon, dass ich keinen fixen Bausatz bekomme, sondern ein System, dass ich nach meinen Vorstellungen umgestalten kann. Warum kriegen wir keinen vernünftigen AT-ST bei dem wir die Kanzel (den „Kopf“) einfach weglassen, wenn wir den Film nachstellen möchten. Dieses Ding taugt zu nicht, außerhalb dieser Filmszene, da das halbe Modell fehlt. Soll ich denn wieder Geld ausgeben, um mir weitere Steine für ein komplettes AT-ST zu besorgen? Außerdem ist der Unterbau dem aus dem Rogue One AT-ST sehr ähnlich. Bautechnisch hat sich da nichts verbessert, zum Beispiel um die Füße variabler positionieren zu können. Es blieb die starre Konstruktion ohne zusätzliche Gelenke.
Um überhaupt die 300 Teile Marke spürbar zu übersteigen hat LEGO dann noch diese seltsame Plattform beigelegt. Meistens mag ich solche Zusätze gerne (wie das kleine Fahrzeug bei Poe´s X-Wing oder der Stand beim B-Wing 6208). Hier hat man aber ganz lieblos etwas zusammengeklatscht, dass hässlich ist und kaum Funktion hat. LEGO hat mit Technikelementen so viele tolle Möglichkeiten, die hier alle ungenutzt bleiben. Statt das Zahnrad nur als Knopf herabzustufen, warum nicht eine schöne mechanische Konstruktion bauen, um die Montageplattform stufenlos rauf fahren zu können. Die Plattform ist noch nicht einmal hoch genug um die Plattform des AT-ST zu erreichen.
Alles was bleibt ist Einheitsbrei: Modellrecycling (siehe 75153), nur 3 Figuren, die wenig Neues bieten, ein unbegründet hoher Preis und wieder Aufkleber in hoher Zahl. Star Wars wird offenbar bei LEGO nicht mehr gepflegt, sondern nur noch verwaltet. Anstelle von 10+ Sets pro Welle würde ich mir weniger, aber deutlich bessere wünschen. 75176, 75177 und jetzt dieses Set dokumentieren den Niedergang. Sehr schade.
Nein
Land :Deutschland
Alter :35-44 years old
Geschlecht :Weiblich
Spielerfahrung (Optional)
2 / 5
2 / 5
Preis-Leistungs-Verhältnis (Optional)
1 / 5
1 / 5
Schwierigkeitsgrad der Herausforderung
Leicht
Leicht
Sehr Leicht
Sehr Anspruchsvoll
Nein
+195Punkte
197von 199fanden diese Bewertung hilfreich.
 
 Ultimativ ultimatives Tempel-Versteck
Ultimativ ultimatives Tempel-Versteck
Ultimativ ultimatives Tempel-Versteck
 
Datum:30. November 2017
Kunden-Avatar
Alter :35-44 years old
Gesamtbewertung: 
5 / 5
5 / 5
Mehr als nur Fassade
Auch bei diesem Set hat mich ein Angebot im Einzelhandel zum Kauf verleitet. 1.400 Teile für weniger als Lego Standardpreis – sehr faires Preis-Leistungsverhältnis. Der Eyecatcher waren die beiden Steinhunde oder Tempelwächter, wie Lego sie nennt. Daneben gibt es eine hervorragende Figurenauswahl: Alle fünf Ninja und Nya. Dazu kommt Garmadon und eine Statue, also 8 Stück. Sowohl in Masse als auch in Klasse überzeugend.
Wie gesagt das Highlight sind für mich die beiden Tempelwächter. Mit einer überschaubaren Anzahl von Steinen wurden hier ausdrucksstarke „Höllenhunde“ modelliert. Kopf, Mund, Augen(-brauen) und Ohren haben soviel Variationsmöglichkeiten, dass der Gesichtsausdruck großartig verändert werden kann. Die beiden gefielen mir auf Anhieb richtig gut.
Positiv überrascht hat mich dann aber das Hauptbauwerk, welches mich ursprünglich am wenigsten angesprochen hat. Es ist nicht nur größer als angenommen, sondern hat auch deutlich mehr zu bieten als nur eine Außenwand. Zum einen erlangt es durch die Treppe vorne und den Stelzenweg hinten mehr Tiefe als vermutet. Zum anderen sind „von innen“ die Zimmer trotz geringer Tiefe allesamt liebevoll und detailreich eingerichtet. Wer mit seinem/seinen Kind/ern damit spielen möchte, hat viel Gelegenheit dazu.
Das Tempel-Versteck ist gespickt mit Fallen: Eine Falltür im Boden, ein herabstürzender Felsbrocken, das Dynamit, welches auf die Eintretenden geworfen werden kann, der Säbel und ein Klingenshooter. Fast in jedem Raum lauert eine Gefahr und damit eine Spieloption. Unterkellert ist das Versteck zudem mit zwei Verliesen und der Knochenkäfig bietet weitere Arrestmöglichkeiten.
Designtechnisch ist man mit der ein oder anderen Ebene doch etwas über das Ziel hinausgeschossen, vielleicht wäre weniger mehr gewesen. Aber mehr heißt ja auch mehr Bauspaß und der ist auf niedrigem bis mittlerem Schwierigkeitsgrad gegeben. Meckern kann man natürlich mal wieder über die vielen Aufkleber. Doch mit Blick auf den Steinepreis kann ich das bei Ninjago viel eher nachvollziehen als beispielsweise bei den Lizenzprodukten von Star Wars.
Meine Empfehlung kriegt das Set auf jeden Fall. Ich hätte nicht gedacht, dass es mich so überzeugen kann.
Würde ich einem Freund empfehlen!
Land :Deutschland
Alter :35-44 years old
Geschlecht :Weiblich
Spielerfahrung (Optional)
5 / 5
5 / 5
Preis-Leistungs-Verhältnis (Optional)
5 / 5
5 / 5
Schwierigkeitsgrad der Herausforderung
Mittel
Mittel
Sehr Leicht
Sehr Anspruchsvoll
Würde ich einem Freund empfehlen!
+7Punkte
9von 11fanden diese Bewertung hilfreich.
 
Datum:30. November 2017
Kunden-Avatar
Alter :35-44 years old
Gesamtbewertung: 
3 / 5
3 / 5
Nicht mein Favorit in 2017
Bei den Black Friday Angeboten habe ich zugeschlagen und den First Order Heavy Assault Walker zum einem wirklich guten Preis gekauft. Daher klammere ich Diskussion zum Thema Wert komplett aus.
Kurzes Fazit vorab: Eigentlich ist das Modell gelungen und macht beim Bauen und Spielen Freude. Und trotzdem wird es nicht zu meinen Lieblingen gehören und meine Bewertung fällt daher auch nur durchschnittlich aus.
Warum? Nun ich starte mit dem Positiven: Die gut 1.400 Teile ergeben ein ordentlich großes Modell, das mit der Kanone und dem schönen Mechanismus zur Steuerung nicht nur für´s Regal gedacht ist. Überhaupt ist das Modell von hinten / oben am schönsten. Die drei Tanks und die im Maßstab extrem massig wirkende Kanone bringen die Bedrohung und die Wucht des First Order Heavy Assault Walkers klasse rüber.
Von der Seite fällt das Modell jedoch ab, was aber primär an der Ästhetik der Vorlage liegt. Die Anlehnung an einen Gorilla ist eben nicht jedermanns Sache, ganz sicher aber nicht Lego anzulasten. Denn diese Designvorgabe greift Lego sehr schön auf und hat sowohl den „Kopf“ als auch die „Vorderbeine“ toll und detailreich modelliert.
Zudem kommt das Set ohne Aufkleber aus und hat im Cockpit eine bedruckte Fliese – vorbildlich. Natürlich ist es bei großen, technischen Modellen einfacher auf Aufkleber zu verzichten, da sich Details und Oberflächenstrukturen gut mit kleinen Steinen ausarbeiten lassen, dennoch war das in der Vergangenheit nicht immer so und daher muss es hier auch einmal positiv hervorgehoben werden.
Außerdem auf der Habenseite des Modells ist die Figurenauswahl. Mit 5 Stück sind es für meinen Geschmack zu wenige, die die dabei sind kann man aber als gelungen bezeichnen. Die beiden Soldaten (First Order Stormtrooper, Resistance Trooper) sind zwar austauschbar, passen jedoch gut ins Set. Poe und Rey in Ihren neuen Ausführungen sind da schon eher ein Hingucker und mein Favorit ist der First Order Walker Driver mit seinem grauen Streifen auf dem Helm. Die Figurenauswahl ist meiner Meinung nach exklusiver als die im letzten großen Walker, dem AT-AT 75054.
Und das ist auch einer der beiden wesentlichen Schwachpunkte. Wer beide Modelle hat, kommt um den Vergleich nicht rum. Ich kann mich klar für das AT-AT aussprechen. Das hat nicht nur den Imperium-schlägt-zurück-Nostalgie-Bonus. Bautechnisch gibt es kaum Überraschungen; im Gegenteil vieles ist wie im AT-AT gelöst. Das wirkt auch auf mich auch von den Proportionen her stimmiger. Wie gesagt, das Design ist Frage des Geschmacks und vielleicht kann nach dem 14.12.2017 die Fangemeinde des First Order Heavy Assault Walkers erweitert werden, den Look des „guten, alten“ erreicht es aber nicht.
Das merkt man auch ganz deutlich am zweiten großen Kritikpunkt: der Platz im Modell. Der Walker sollte eigentlich nochmal größer als ein AT-AT sein. Das ist er aber nicht und sein Raumangebot ist es definitiv nicht. Ins Cockpit passt nur eine Figur, in den „Bauch der Bestie“ kriegt man maximal zwei. Nun wird auch klar, warum bei einem großen First Order Set mehr Resistance Figuren dabei sind als von der First Order. So schön die dicke Kanone auf dem Dach auch sein mag, hiermit möchte man seine Truppen transportieren und trotz des nach außen hin großen Volumens geht kaum was rein. Das schränkt die Bespielbarkeit massiv ein. Hinzukommen Details, wie dass sich der Vorderfuß bei angewinkeltem Bein nicht mehr horizontal stellen lässt und somit die ein oder andere Pose trotz an und für sich großer „Beinfreiheit“ nicht möglich ist.
Abschließendes Fazit: Der Kopf sagt empfehlenswert (Kanone, Steinezahl – Detailreichtum, Figuren) und der Bauch sagt lieber nicht (zu wenig Platz - daher eingeschränkte Möglichkeiten, Design, das AT-AT ist mir einfach lieber). Daher meine Bewertung im Mittelfeld.
Nein
Land :Deutschland
Alter :35-44 years old
Geschlecht :Weiblich
Spielerfahrung (Optional)
3 / 5
3 / 5
Preis-Leistungs-Verhältnis (Optional)
4 / 5
4 / 5
Nein
0Punkte
3von 6fanden diese Bewertung hilfreich.
 
Datum:8. September 2017
Kunden-Avatar
Alter :35-44 years old
Gesamtbewertung: 
5 / 5
5 / 5
Wunderschönes Set mit viel Liebe zum Detail
Bis zur Veröffentlichung des Set Ninjago City (70620) konnte ich mit der Serie nichts anfangen und ließ sie links liegen. Einzig der Temple of Airjitzu (70751) hatte es mir angetan – zu einem Kauf konnte ich mich jedoch nicht durchringen. Als aber die Sets zum Film erschienen gab ich zunächst dem Tempel eine Chance und war begeistert. Folgerichtig habe ich mir nun die neue Destiny´s Bounty angeschafft und wurde nicht enttäuscht.
Das Set schafft den Spagat zwischen Ausstellungsmodell und Spielset wie kaum ein anderes LEGO Set. Mit etwa einem halben Meter Länge und entsprechend hohen Masten wirkt es allein schon imposant. Der Charme des Modells resultiert jedoch aus den schier unendlichen kleinen Details, den stimmigen Verzierungen (z.B. der eindrucksvolle doppelköpfige Drachen am Bug) und den interessanten Bautechniken. Die geschwungenen Linien werden wunderschön in Legotechniken übertragen und jeder, der den futuristischen Aspekt des Modells nicht mag, kann durch Weglassen der „Flugruder“ am Heck ein klassisches Schiff im asiatischen Look gestalten.
Ninjago Freunden und Kindern, die Lego zum Spielen und nicht zum Bauen und Angucken nutzen, bietet dieses Set mit seiner guten Figurenausstattung (alle fünf Ninja, Nya und Sensei Wu) ebenfalls eine Menge für´s Geld. Die Figuren sind keinesfalls schmückendes Beiwerk allein, denn nicht nur auf Deck gibt es reichlich zu entdecken. Die Kajüten sind sehr schön gestaltet und laden auch zum Spielen unter Deck ein. Hinzu kommen etliche Kleinteile (Rüstungen, Helme, Waffen), die für Abwechslung beim Spiel sorgen.
Klar, dass so viel Licht auch etwas Schatten wirft: So findet sich wieder ein Aufkleberbogen im Karton und man fragt sich beim Kleben, warum nicht ein paar davon als bedrucktes Steinchen produziert werden konnten. Anders als bei vielen anderen Set der letzten Jahre (Beispiel: Star Wars UCS) hat Lego allerdings für die knapp 2.300 Teile einen so attraktiven Preis gefunden, so dass dieser Kompromiss absolut nachvollziehbar ist. Und dass das Set durch die Ausrichtung der Segel gen Backbord seine Schokoladenseite hat, liegt in der Natur der Sache – wer möchte kann den Anschlag der Segel auf die andere Seite verlegen.
Fazit: Das Set ist großartig, der Preis ist für Lego Verhältnisse sehr fair. Wer grundsätzlich bereit ist, 170,- € (oder etwas weniger dank Rabatten im Einzelhandel) für ein Lego-Set auszugeben, erhält hier alles was den Reiz an Lego ausmacht, egal ob ihm/ihr die Themenwelt Ninjago liegt. 100% empfehlenswert.
Würde ich einem Freund empfehlen!
Land :Deutschland
Alter :35-44 years old
Geschlecht :Weiblich
Spielerfahrung (Optional)
5 / 5
5 / 5
Preis-Leistungs-Verhältnis (Optional)
5 / 5
5 / 5
Schwierigkeitsgrad der Herausforderung
Mittel
Mittel
Sehr Leicht
Sehr Anspruchsvoll
Würde ich einem Freund empfehlen!
+26Punkte
27von 28fanden diese Bewertung hilfreich.
 
 TIE Fighter™
TIE Fighter™
TIE Fighter™
 
Datum:5. September 2017
Kunden-Avatar
Alter :35-44 years old
Gesamtbewertung: 
5 / 5
5 / 5
Prototyp eines gelungenen UCS Sets
Spielen ist bei UCS Sets sicherlich nicht das primäre Designziel. Hier dreht es sich um große, detailgetreue Modelle zu Ausstellen und Angucken. Genau dieses Ziel erreicht der Tie Fighter spielend. Er sieht hervorragend aus, die Proportionen stimmen und seine schiere Größe ist beeindruckend. Einzig die etwas kreative Interpretation der Rückseite weicht von der Vorlage ab. Als i-Tüpfelchen gibt es noch eine schöne Minifigur, die mit Armbedruck und schickem Helmdesign zu gefallen weiß.
Beim Bauen fällt auf, wie massiv und stabil der Tie Fighter konstruiert wurde. Besonders die clevere Technik, mit welcher die Flügel mit dem Korpus verbunden werden ist erwähnenswert. 100% stabil und optisch spitze integriert. Überhaupt gefällt, dass für das kugelförmige Cockpit keine runden, sondern klassische Schrägsteine verwendet werden. Das gibt dem Bauerlebnis etwas Ursprüngliches und war mit Sicherheit für den Designer eine Herausforderung. Positiv zudem, dass die riesigen Flügelflächen ebenso stabil und detailliert sind (z.B. Querstreben auch an der Innenseite)
Der Spielwert tendiert naturgemäß gegen Null. Dafür ist das Set zu groß und auch nicht im Minifigurenmaßstab – das sollte jedem Käufer klar sein und stellt m.E. keinen Kritikpunkt dar. Lego hätte jedoch wirklich auf die Aufkleber verzichten und stattdessen ein paar bedruckte Teile einpacken können. Knapp 1.700 Teile für 200€ lassen doch genügend Spielraum.
Unterm Strich bleibt ein beeindruckendes Set, das alle Erwartungen erfüllt und UCS Freunden bedenkenlos empfohlen werden kann.
Würde ich einem Freund empfehlen!
Land :Deutschland
Alter :35-44 years old
Geschlecht :Weiblich
Spielerfahrung (Optional)
2 / 5
2 / 5
Preis-Leistungs-Verhältnis (Optional)
3 / 5
3 / 5
Würde ich einem Freund empfehlen!
+8Punkte
9von 10fanden diese Bewertung hilfreich.
 
 Tempel des Airjitzu
Tempel des Airjitzu
Tempel des Airjitzu
 
Datum:5. September 2017
Kunden-Avatar
Alter :35-44 years old
Gesamtbewertung: 
5 / 5
5 / 5
Toll auch für Nicht-Ninjago-Fans
Lang habe ich gezögert, ob ich wirklich 200€ für ein Ninjago Set ausgeben soll - eine Reihe mit der ich bisher nicht so viel anfangen konnte. Reviews im Netz haben aber bereits angedeutet, dass dieses Set auch ohne Ninjago Hintergrund klasse ist. Die Sets zum Film, primär das Ninjago City Haus (70620) , haben mich dann endgültig überzeugt der Reihe eine Chance zu geben.
Direkt zum Fazit: Ich bin begeistert. Tolles Design, ein paar wirklich raffinierte Bautechniken, ganz großer Bauspaß. Ein Beispiel: Bei den drei Gebäuden trifft man auf drei verschiedene Dachkonstruktionen. Diesen Abwechselungsreichtum und Detailverliebtheit findet man überall in diesem Set. Subtrahiert man die Figuren ist das Set für alle, die auch Modulhäuser mögen oder City Sets durch ein Highlight ergänzen möchten bestens geeignet.
Für Freunde der Ninjago Reihe ist das Set fast ein Muss - sofern die Preisregion nicht abschreckt. Bitte nicht falsch verstehen. 200€ sind m.E. durchaus gerechtfertigt, auch weil 12 bzw. 13 großteils aufwendig bedruckte Figuren im Set enthalten sind.
Kritikpunkte gibt es wenig: Leider sind wieder ein paar Aufkleber (15) dabei, glücklicherweise aber auch einige schön bedruckte Teile. Eine große Bodenplatte hätte mir auch besser gefallen, so ist man jedoch mit der Anordnung der Elemente etwas freier.
Das Kino im Untergeschoss des Tempels ist natürlich das Ausrufezeichen in diesem Klasseset. Hier habe ich etwas variiert und das Licht über die Powerfunktions mit einfachem Schalter anstelle des Lightbricks integriert. So muss man nicht beim Drehen der Kurbel den Kontakt zudrücken.
Würde ich einem Freund empfehlen!
Land :Deutschland
Alter :35-44 years old
Geschlecht :Weiblich
Spielerfahrung (Optional)
5 / 5
5 / 5
Preis-Leistungs-Verhältnis (Optional)
4 / 5
4 / 5
Würde ich einem Freund empfehlen!
+2Punkte
2von 2fanden diese Bewertung hilfreich.
 
 Scarecrows Speziallieferung
Scarecrows Speziallieferung
Scarecrows Speziallieferung
 
Datum:12. April 2017
Kunden-Avatar
Alter :35-44 years old
Gesamtbewertung: 
5 / 5
5 / 5
Schönes, kleines Set
Ohne den Film gesehen zu haben kann ich nur das Set und die Figuren an sich bewerten. Und sowohl die Builds als auch die Figuren gefallen mir sehr gut. Nimmt man noch einen kleinen Rabatt im Einzelhandel oder so wie jetzt 3fach Punkte (15% Rabatt) mit, geht auch der Preis in Ordnung.
Bei den Figuren ist Batman klar die langweiligste, aber nur weil er in fast jedem Batman Movie Set enthalten ist (minimale Detailvariationen wie Gesichtsausdrücke interessieren mich nicht). Schön auch, dass der neue gelbe Gürtel wie bei anderen Sets auch hier als zusätzliches Ersatzteil dabei ist – schöner Service von LEGO. Der Wachmann sieht klasse aus, ist detailliert am Torso bedruckt und die Mütze steht ihm genauso wie sein erschrockener Gesichtsausdruck sehr gut. Highlight ist sicher Scarecrow als Pizzabote verkleidet. Für die Puristen gibt es später im Jahr noch Scrarecrow ohne Verkleidung in einem kleinen Set für unter 20€ (70913). Als Pizzabote gefällt sie mir aber sehr gut: Von Kopf / Helm bis Fuß ist sie toll bedruckt.
Zu den drei schönen Figuren kommen dann noch zwei kleine Bauten, die ein Diorama mit anderen beiden Sets zum Gotham Energy Überfall bilden. Der Pizzaroller ist farblich schick gestaltet und lässt sich gut bauen. Durch eine Vierteldrehung des Pizzalogos auf dem Dach springen die Seitenteile ab.
Das Wachhäuschen hat trotz der geringen Größe ebenfalls ein paar schöne Details wie die Überwachungskamera, die seitlich Lampe und die Schranke. Natürlich darf auch die obligatorische Kaffeetasse nicht fehlen.
I-Tüpfelchen sind dann noch ein paar bedruckte Teile. Denn trotz einiger Sticker sind die Pizzabox, die Pizzen auf dem Rollerdach und die „Scare-Pizza“ allesamt bedruckt.
Würde ich einem Freund empfehlen!
Land :Deutschland
Alter :35-44 years old
Geschlecht :Weiblich
Spielerfahrung (Optional)
4 / 5
4 / 5
Preis-Leistungs-Verhältnis (Optional)
3 / 5
3 / 5
Schwierigkeitsgrad der Herausforderung
Sehr Leicht
Sehr Leicht
Sehr Leicht
Sehr Anspruchsvoll
Würde ich einem Freund empfehlen!
0Punkte
0von 0fanden diese Bewertung hilfreich.
 
 Desert Skiff Escape
Desert Skiff Escape
Desert Skiff Escape
 
Datum:12. April 2017
Kunden-Avatar
Alter :35-44 years old
Gesamtbewertung: 
4 / 5
4 / 5
Fragwürdige Neuauflage
Dass LEGO mit den kleineren 2017er Sets den Preis in überzogenem Maß angezogen hat ist nun vielerorts besprochen worden und ich möchte das auch nur mit meiner Bewertung des Preis/Leistungsverhältnisses würdigen. Generell hat der Einzelhandel bei vielen Sets entsprechend reagiert und bietet es oft zu 30€ an. Bei 277 Teilen ein faires, wenn auch nicht überragendes Preis/Leistungsverhältnis.
Den offiziellen Preis ausgeklammert handelt es sich um ein sehr schönes Set mit jedoch zwei größeren Kritikpunkten. Positiv fallen die vier Figuren auf. Han Solo, Chewbacca und Boba Fett sind bereits bekannt, allerdings hat Han Solo schon die neue Frisur - sehr schön. Bei Boba Fett sind die Hände in einem seltsamen gelb - da haben mir die alten Hände besser. Ansonsten ist meiner Meinung nach alles beim Alten geblieben. Der neue Skiff Guard hat einen tollen, detaillierter Bedruck und gefällt mir deutlich besser als der (auch schöne) von der Sail Barge. Außerdem passt die Auswahl der Figuren sehr schön zur Szene.
Auch die beiden Builds gefallen: Das Skiff ist interessant umgesetzt mit den großen, gerundeten Teilen als Seitenverkleidung. Der Sarlacc ist mit seinem runden "Maul" und nun ein paar Tentakeln mehr auch näher am Original. Zudem kann man eine ganze Figur darin unterbringen. Die "Wackelfunktion" über die Tentakel finde ich allerdings ziemlich überflüssig und eher störend und die dafür benötigten Technikteile sehen auch nicht schick aus.
Kritik gibt´s von mir für die Farbauswahl der Teile. Beim Sarlacc war das sandfarbene und beim Skiff das mehr braune Farbschema des Vorgängers sehr viel treffender und näher an der Filmvorlage. Womit wir bereits beim größten Kritikpunkt sind: Warum nun der vierte Aufguss dieses Sets? Sicher, wer noch kein Desert Skiff hat und es zu einem guten Preis kriegt sollte unbedingt zugreifen. Besitzern des Sets 9496 kann ich jedoch keine Kaufempfehlung aussprechen. Auch wenn das 9496er etwas eckiger ist, sind die Farben besser getroffen, die Playfeatures (Waffenversteck im Skiff, Planke zum Ausfahren bzw. Ausklappen etc.) vergleichbar und der doppelte durchsichtige Stein als Standfuß lässt das alte Set etwas höher schweben, was gut zu Planke und dem Sarlacc passt. Eine neue Frisur von Han Solo allein rechtfertigt keinen Neukauf.
Nein
Land :Deutschland
Alter :35-44 years old
Geschlecht :Weiblich
Spielerfahrung (Optional)
4 / 5
4 / 5
Preis-Leistungs-Verhältnis (Optional)
1 / 5
1 / 5
Schwierigkeitsgrad der Herausforderung
Leicht
Leicht
Sehr Leicht
Sehr Anspruchsvoll
Nein
+6Punkte
9von 12fanden diese Bewertung hilfreich.
 
 The Phantom
The Phantom
The Phantom
 
Datum:1. Februar 2017
Kunden-Avatar
Alter :35-44 years old
Gesamtbewertung: 
3 / 5
3 / 5
Hoher Preis bei wenig Gegenwert
Wäre der absurd hohe Preis nicht, könnte man das Set mit einem lapidaren "ganz gut" durchwinken. Es ist ein schöner Fanservice, dass bereits zur laufenden Staffel 3 der Rebels die neue Phantom als Set kommt. Die Figurenauswahl ist zwar seltsam, aber mit Kanan Jarrus (neuer Kopf und Helm) und Admiral Thrawn sind zwei wirklich tolle Figuren dabei. Leider sind bei Thrawn die Rangabzeichen falsch, was wohl sicher nur die wenigsten stören wird. Chopper (C1-10P) hat man dagegen in recht vielen Sets (insgesamt 4 Sets plus einmal als Buchbeigabe) gehabt, hier wäre eine aktualisierte Version von Ezra attraktiver gewesen. Neben den Figuren ist der größte Pluspunkt des Sets, dass die neue Phantom ebenfalls auf die Ghost passt . Auch wenn´s im Gesamtbild nicht ganz so harmoniert wie die alte Phantom, hat LEGO das wirklich klasse gelöst.
Das war´s dann aber auch. Die Phantom besteht gefühlt nur aus Stickern, bedruckte Teile sucht man vergebens. Unter der Kanzel ragt eine Platte seltsam hervor, das Dach lässt sich nur abnehmen und nicht wie bei anderen Sets öffnen. Der Laderaum ist zu klein für eine Figur, selbst der kleine Chopper passt da nicht rein. Deshalb platziert man ihn wie bei einem X-Wing auf dem Schiff. Das sieht nicht nur blöd aus (auch wegen des Versatzes), es passt auch nicht zum Schiff.
Man könnte sicher viele der genannten Kritikpunkte verschmerzen, aber bei 40 Euro für knapp 269 Teile ist man dazu weniger bereit. Generell sind viele der neuen, „kleineren“ Star Wars Sets zu teuer (75169, 75173, 75174), doch bei diesem Set mit nur zwei Figuren und einem inflationär vorkommenden Droiden stößt die Preispolitik und der Aufkleberwahn am schlimmsten auf. So ist das Set nicht zu empfehlen.
Nein
Land :Deutschland
Alter :35-44 years old
Geschlecht :Weiblich
Spielerfahrung (Optional)
3 / 5
3 / 5
Preis-Leistungs-Verhältnis (Optional)
1 / 5
1 / 5
Schwierigkeitsgrad der Herausforderung
Leicht
Leicht
Sehr Leicht
Sehr Anspruchsvoll
Nein
+17Punkte
18von 19fanden diese Bewertung hilfreich.