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  • 1. November 2014
    Erste Bewertung
  • 1. November 2014
    Letzte Bewertung
 
 
Bausteinrobotik's Testberichte
 
Datum:1. November 2014
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Alter :14-18 years old
Kundengruppe :LEGO Fan
Bauerfahrung:Profi
Gesamtbewertung: 
5 / 5
5 / 5
Viele Möglichkeiten für alle Altersklassen
Mit dem EV3 hat LEGO® die dritte Generation der Mindstorms veröffentlicht. Ich selber besitze aus allen Generationen ein Set. In meiner Rezension werde ich vor Allem auf den neuen EV3 eingehen, eventuell aber auch mal einen Vergleich zu den Vorgängergenerationen ziehen. Natürlich schreibe ich hier nur meine Meinung und Ansichten nieder, andere können selbstverständlich andere Eindrücke haben. ;)
Der EV3 Stein
Der EV3 Stein/Brick ist das "Herz" des neuen Mindstorms. Das Display stellt Inhalte zwar immer noch nicht in Farbe da, wird aber auch nicht gebraucht und schont die Batterien. Wie man daraus schließen kann, werden sechs AA-Batterien benötigt (nicht im Lieferumfang) oder man verwendet den separat erhältlichen Akku. Außerdem sind sechs beleuchtete Tasten zur Navigation vorhanden. Wie der Vorgänger NXT, hat auch der EV3 vier Eingänge für Sensoren. Ein weiterer Pluspunkt gegenüber dem NXT ist der vierte Motorausgang. Neben diesen Anschlüssen ist dieses Mal auch eine USB Buchse vorhanden, wie man sie vom PC kennt, um z.B. einen Wi-Fi-Dongle anzuschließen. Auch ein Mikro SD Kartenslot und ein Anschluss zur Verbindung mit dem PC sind am EV3 Stein zu finden. Eine Verbindung zum PC kann man auch über Bluetooth herstellen. Die eingebauten Lautsprecher sind kein „Klangerlebnis“, aber für den Zweck vollkommend ausreichend. Die genauen technischen Details, wie es im "Inneren" des EV3 Brick aussieht, werde ich hier jetzt nicht auflisten. Darüber kann man sich aber auch informieren. ;)
Das Betriebssystem des EV3 Steins, welches auf Linux basiert, wirkt sehr aufgeräumt und strukturiert. Es bietet verschiedenste Einstellungsmöglichkeiten und Funktionen. Neben einem Tool zum direkten programmieren am EV3 (welches ich aber nur für den Anfang empfehlen würde) gibt es auch Beispielprogramme um Funktionen zu testen. Zu den übertragenden, selbstgeschriebenen Programmen, kann man auch sehr leicht navigieren.
Motoren/Sensoren/Fernbedienung
Dem Set liegen zwei große EV3 Servomotoren und ein kleinere EV3 Servomotor. Wie der aufmerksame Leser jetzt feststellen wird, können nicht alle vier Motorausgänge des EV3 belegt werden. Dies finde ich zwar Schade, da dafür zusätzliche Investitionen notwendig sind, jedoch waren beim NXT ja auch nicht mehr Motoren vorhanden. Alle Motoren haben eine gute Qualität und lassen sich, nicht wie die Power Functions Motoren, präzise Steuern. Auch die Geschwindigkeit lässt sich sehr genau bestimmen. Der verbaute Rotationssensor (ein Sensor der die Umdrehungen des Motors misst) ist auch sehr vorteilhaft für die Genauigkeit und für verschiedene Projekte. Interessant finde ich auch das neue Konzept mit zwei Motoren, welche eher auf Kraft ausgelegt sind und einer der das Augenmerk auf Geschwindigkeit legt. Meiner Meinung nach lassen sich alle Motoren mit ein bisschen Kreativität und Baufähigkeit gut einsetzen, jedoch lässt sich der Medium Servermotor besser verbauen, da er dem Power Functions Motoren recht ähnelt.
In dem Set sind an Sensoren vorhanden:
- Ein Farbsensor (Erkennt Lichtverhältnisse und acht verschiedene Farben)
- Ein Tastsensor (Besitzt einen „Knopf“ der ausgibt, ob er gedrückt ist oder nicht)
- Ein Infrarot Seher/Empfänger (Kann die Infrarot Fernbedienung „orten“ und empfangen. Außerdem auch noch Entfernungen messen)
Alle Sensoren sind von ansprechender Qualität und geben vernünftige Messergebnisse aus mit denen man arbeiten kann. Dass einer der beiden Tastsensoren gegenüber der NXT 2.0 Version bzw. der Tonsensor der NXT 1.0 Version gestrichen wurde, bedauere ich überhaupt nicht, da der neue Infrarot Seher sehr spannend ist und zusammen mit der Fernsteuerung (für die auch Batterien benötigt werden) viele Möglichkeiten bietet.
Die LEGO® Technic Elemente
Diese sind in gewohnter Qualität und Quantität. Allerdings ist die Auswahl der Elemente deutlich „verspielter“. Das heißt es sind viele Steine und Designs dabei die eher Kinder/Jugendliche ansprechen. Die Menge der Steine reicht für viele eigene Kreationen aus und kann mit vielen anderen Sets kombiniert werden.
Sonstiges Zubehör (Verpackung, Kabel, Aufmachung)
Die Verpackung ist, wie bei vielen anderen Sets, recht groß, obwohl auch eine kleinere Verpackung gereicht hätte. ;) Die Testunterlage für verschiedene Experimente ist die „Schubhülle“ und muss mit einem Schnitt getrennt werden. Dadurch hat die Testunterlage zwar einige Knicke, ist aber auch durch den festen Karton recht stabil. Die Kabel für die Verbindungen zu den Sensoren bzw. Motoren sind recht steif und ungelenkig, was sich aber vermutlich nicht vermeiden lässt. Verbauen lassen sie sich aber alle gut. Das beiliegende USB Kabel hat auch keine Besonderheiten. Schade finde ich das man sich bis auf das Basismodell, alle weitern Anleitungen aus dem Internet besorgen muss. Auch die Software, welche recht groß ist, muss aus dem Internet geladen werden. Da lobe ich mir die Zeiten des alten LEGO® Mindstorms RCX, wo noch ein richtiges Buch beilag. :D Sticker sind auch noch beigelegt, welche ich aber nicht weiter beachtet habe. Die Modelle die man sich aus dem Internet herunterladen kann sind sehr verschieden und vorgegeben, bieten aber fast alle die Möglichkeit eigene Ideen zu verwirklichen und viel zu lernen.
Die Software
Eines der Kernelemente für einen Roboter: Die Software zum Programmieren. Hier gibt einen LEGO® eine grafische Programmiersoftware, die auf LabVIEW basiert. Meiner Meinung nach ist sie für den Anfang, gerade für jüngere Leute, sehr einfach nachzuvollziehen. Sie bietet auch einen großen Umfang, sodass man sehr viele Projekte damit realisieren kann. Zwar ist sie auch, gegenüber der Software vom NXT, verbessert worden, aber auch hier merkt man, dass sie „verspielter“ wurde. Die fortgeschrittenen User werden sich später wahrscheinlich eh nach einer anspruchsvolleren Programmierumgebung umschauen.
Fazit
Ich finde der EV3 hat viele neuen Möglichkeiten, gegenüber älteren Mindstorms Generationen, jedoch ist es kein Fortschritt der nicht für jeden, der einen NXT besetzt, den „WOW-Effekt“ liefert, erneut den hohen Preis zu bezahlen. Gerade im Internet muss die Gemeinschaft für den EV3 erst einmal wachsen, damit neue Programmiersprachen und größere Projekte etc. auftauchen. Aber für jene die noch keinen NXT besitzen liefert der EV3 ein spannendes Hobby. Vor Allem die lange Motivation, die bei Mindstorms oftmals auftaucht, ist besonders. Durch verschiedene Erweiterungen, neue Ideen, neue Sensoren, neue Projekte, weckt Mindstorms immer wieder das Interesse und kann bei jüngeren, die anfangs die mitgelieferte Software verwenden, bis zu älteren/fortgeschrittenen Nutzern, welche dann textbasierte Programmiersprachen verwenden, für Spannung sorgen. Nicht ohne Grund werden die Mindstorms-Sets an Schulen sowie an Universitäten verwendet. Dies zeigt die Vielseitigkeit.
Den Eltern die nicht wissen, ob ihr Kind schon alt genug ist mit dem EV3 zu arbeiten, würde ich empfehlen einfach auf der LEGO® Webseite die kostenlos verfügbar Software zum programmieren des EV3 herunterzuladen und gemeinsam mit dem Kind anzuschauen. Jüngere Kinder werden wahrscheinlich oftmals beim Spielen bzw. „Arbeiten“ die Unterstützung der Eltern benötigen. Wenn das Kind älter wird kann es selbst damit arbeiten und z.B. andere Programmiersprachen ausprobieren.
Natürlich sollte man bzw. das Kind/Beschenkter, Interesse an der Thematik haben, um möglichst viel aus dem teuren LEGO® Mindstorms EV3 Set mitzunehmen.
Ich hoffe, die etwas längere, Rezension hat Ihnen geholfen! Fehler etc. vorbehalten!
Würde ich einem Freund empfehlen!
Land :Deutschland
Alter :14-18 years old
Geschlecht :Männlich
Kundengruppe :LEGO Fan
Bauerfahrung:Profi
Spielerfahrung (Optional)
5 / 5
5 / 5
Preis-Leistungs-Verhältnis (Optional)
4 / 5
4 / 5
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+185Punkte
198von 211fanden diese Bewertung hilfreich.
 
 Schneemann
Schneemann
Schneemann
 
Datum:1. November 2014
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Alter :14-18 years old
Gesamtbewertung: 
5 / 5
5 / 5
Sehr schönes Deko Objekt ;D
Der Aufbau war für mich relativ einfach und schnell erledigt. Der Schneemann sieht sehr schön aus, ist stabil und eignet sich hervorragend als Dekorationsobjekt für die Winter/Weihnachtszeit. Der Preis ist für den Umfang auch angemessen.
Würde ich einem Freund empfehlen!
Land :Deutschland
Alter :14-18 years old
Geschlecht :Männlich
Spielerfahrung (Optional)
3 / 5
3 / 5
Preis-Leistungs-Verhältnis (Optional)
5 / 5
5 / 5
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+1Punkt
1von 1fanden diese Bewertung hilfreich.
 
 Ultraschallsensor
Ultraschallsensor
Ultraschallsensor
 
Datum:1. November 2014
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Alter :14-18 years old
Kundengruppe :LEGO Fan
Gesamtbewertung: 
5 / 5
5 / 5
Vielseitiger Einsatz in verschiedenen Projekten
Der Ultraschallsensor ist, meiner Meinung nach, einer der interessantesten für die NXT Reihe. Man kann verschiedene Roboter hiermit realisieren und entwickeln. Lediglich, dass der Ultraschallsensor bei sehr naher Distanz zu ungenaue Werte heraus gibt, ist ein kleines Problem, welches mich aber nicht weiter stört.
Würde ich einem Freund empfehlen!
Land :Deutschland
Alter :14-18 years old
Geschlecht :Männlich
Kundengruppe :LEGO Fan
Spielerfahrung (Optional)
5 / 5
5 / 5
Preis-Leistungs-Verhältnis (Optional)
4 / 5
4 / 5
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